Immobilienmarkt: Viele Menschen fürchten, dass Wohnen unbezahlbar wird
München. Steigende Mieten, höhere Kaufpreise und zu wenig Neubau – die angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt macht vielen Menschen mental zu schaffen. 52 Prozent fürchten sogar, dass Wohnen unbezahlbar wird, ergab die repräsentative Umfrage „Die Ängste der Deutschen 2024“ von der R+V Versicherung.
„Für die einen zerschlägt sich angesichts hoher Baukosten der Traum vom Eigenheim. Für andere wird die Miete zu einer immer größeren Belastung. Das schürt die Angst, dass Wohnraum unbezahlbar wird“, sagt Studienleiter Grischa Brower-Rabinowitsch.
Bei Männern (50 Prozent) und Frauen (53 Prozent) ist die Angst vergleichbar stark ausgeprägt. Zwischen den Altersgruppen gibt es jedoch Unterschiede. Am geringsten zeigt sich die Furcht vor hohen Wohnkosten bei den 14- bis 19-Jährigen (40 Prozent), besonders besorgt sind dagegen die 40- bis 59-Jährigen (55 Prozent).
Insgesamt wurden rund 2400 Menschen befragt. Das Thema unbezahlbares Wohnen landete auf dem dritten Platz hinter der Angst vor steigenden Lebenshaltungskosten (57 Prozent) und den Folgen von Migration (56 Prozent).