Homeoffice: So können sich Firmen gegen Büro-Schwänzer wehren
Berlin. Zwei Tage zu Hause, drei Tage im Büro: Mittlerweile haben viele Unternehmen wieder feste Präsenzquoten eingeführt. Doch nicht immer halten sich die Mitarbeiter an diese Vorgaben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der Jobplattform Indeed unter 1000 Berufstätigen in Deutschland.
Demzufolge arbeitet knapp jeder zehnte Beschäftigte öfter im Homeoffice, als es die offizielle Regelung des Unternehmens erlaubt – ohne das mit seiner Führungskraft abgesprochen zu haben. Und knapp jeder Dritte umgeht die vom Unternehmen gesetzten Präsenzquoten, indem er mit seiner Teamleitung inoffizielle Absprachen zum Arbeiten im Homeoffice trifft.
Aber ist das überhaupt erlaubt? Dürfen Führungskräfte und ihre Mitarbeiter individuelle Regelungen zum Homeoffice ausmachen, obwohl die Unternehmensleitung feste Quoten vorgibt? Wie können sich Unternehmen dagegen wehren? Das Handelsblatt hat mit zwei Arbeitsrechtsexperten darüber gesprochen, welche Konsequenzen Arbeitnehmern drohen, wenn sie das Büro schwänzen.