Immobilien: In diesen Regionen ist das Eigenheim noch erschwinglich
München. Hohe Mieten, steigende Nachfrage nach Immobilien und wieder leicht anziehende Kaufpreise. Das vermelden Portale wie Immobilienscout seit mehreren Monaten. Gleichzeitig liegen die Zinsen für Immobiliendarlehen mit zehn Jahren Zinsbindung relativ konstant bei 3,5 Prozent. Lohnt es sich da, ein Eigenheim zu kaufen? „Ja, aber nicht überall“, lautet die Antwort der Ökonomen Pekka Sagner und Michael Voigtländer vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW). Sie haben im Auftrag des Finanzierungsvermittlers Interhyp untersucht, wo Einfamilienhäuser, Zweifamilienhäuser und Reihenhäuser in Deutschland erschwinglich sind und wo nicht.
In 392 von 400 Landkreisen und kreisfreien Städten ist der von ihnen errechnete Erschwinglichkeitsindex im Vergleich zu 2023 gestiegen. Im bundesweiten Durchschnitt liegt der Index derzeit leicht über 100 Punkten – ab diesem Wert gilt Wohneigentum im jeweiligen Kreis als erschwinglich. „Das war nicht immer so“ erklärt Voigtländer, denn 2022 lag der Index im Bundesschnitt bei 87.
Ein Blick in die Auswertung offenbart aber regionale Unterschiede. Mancherorts liegt der Index bei 174 anderswo bei 52. Lesen Sie, wie die Ökonomen gerechnet haben, wo Wohneigentum erschwinglich ist und warum sich bereits wieder eine Trendwende andeutet.