Biotechnologie: „Die größte Herausforderung ist der Zugang zu hochwertigen Daten“
München. Seit April 2024 führt Christian Gnam die Geschäfte des Innovations- und Gründerzentrums Biotechnologie (IZB) bei München – nach mehr als fünf Jahren in der Versicherungsindustrie. Er folgte auf Peter Hanns Zobel, der das Zentrum fast 30 Jahre leitete. Seither entscheidet Gnam, welche Start-ups ins IZB einziehen und die Labore in Martinsried nutzen dürfen.
Im Interview berichtet Gnam von den Herausforderungen für Forschungseinrichtungen und darüber, welche Themen Start-ups aus der Branche beschäftigen. Auch international nehme er Verunsicherung wahr, erzählt er: Bei einer USA-Reise vor wenigen Wochen seien viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auf ihn zugekommen, die davon erzählten, dass die politischen Entwicklungen der vergangenen Monate sie verunsichert hätten. Talente aus der Biotechnologie blickten nun verstärkt nach Europa.
Lesen Sie hier das gesamte Interview mit Christian Gnam
Herr Gnam, Sie sind seit April 2024 Geschäftsführer des IZB. Was wollen Sie anders machen als Ihr Vorgänger Peter Hanns Zobel?
Mein Vorgänger hat hier viel Substanz geschaffen – das möchte ich weiterentwickeln und ausbauen. Gleichzeitig wandelt sich die Biotech-Branche rasant: An anderen Standorten entstehen neue Forschungscluster, die mit uns im Wettbewerb stehen. Da müssen wir Schritt halten.