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EuropaVon der Leyens Rechenspiele – muss Deutschland doch mehr zahlen?

Der EU-Haushalt soll wachsen. Geht es nach der EU-Kommission, müssen die Mitgliedstaaten dafür nicht mehr zahlen als bisher. Die Bundesregierung sieht das anders – und droht mit Blockade.Martin Greive, Carsten Volkery, Jakob Hanke Vela 17.07.2025 - 17:13 Uhr Artikel anhören
Lars Klingbeil, EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen: Der Bundesfinanzminister lehnt eine deutliche Steigerung des EU-Haushalts strikt ab. Foto: AP [M], Philipp von Ditfurth/dpa [M],

Berlin, Brüssel. Zwischen der Europäischen Kommission und den EU-Mitgliedstaaten unter der Führung Deutschlands ist ein heftiger Streit um den neuen EU-Haushalt entbrannt. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hält den Vorschlag von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen für den nächsten langfristigen EU-Haushalt für nicht zustimmungsfähig. „Wir müssen bei den Finanzen absolut im Verhältnis bleiben. Das sehe ich als nicht gewahrt an“, sagte der SPD-Politiker am Rande eines Treffens der G20-Finanzminister im südafrikanischen Durban.

Zuvor hatte Regierungssprecher Stefan Kornelius mitgeteilt, eine umfassende Steigerung des EU-Etats sei in Zeiten, in denen die Mitgliedsländer selbst ihre Haushalte stabilisieren müssten, nicht vermittelbar. „Daher werden wir den Vorschlag der Kommission nicht akzeptieren können.“ Auch aus anderen EU-Staaten wie den Niederlanden kommt heftiger Widerstand gegen die Pläne Brüssels.

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