Dow Jones, S&P 500, Nasdaq: US-Börsen wenig verändert – Hoffen auf Zoll-Abkommen
Düsseldorf. Vor den Anfang August drohenden deutlich höheren US-Zöllen haben sich Anleger an der Wall Street zum Wochenstart zurückgehalten. Der S&P 500 konnte seinen neuen Rekordwert von 6336 Punkten nicht bis zum Handelsende halten.
- Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss am Montag minimal tiefer bei 44.323 Punkten.
- Der breiter gefasste S&P 500 gewann 0,1 Prozent auf 6305 Zähler.
- Der technologielastige Nasdaq verbesserte sich um 0,4 Prozent auf 21.974 Zähler.
Noch zu Handelsstart zeigten sich Anleger unbeeindruckt von der politischen Personaldebatte über Fed-Chef Jerome Powell. Auch die stockenden Verhandlungen zwischen den USA und der EU über ein mögliches Handelsabkommen hatten keine größeren Auswirkungen auf die Kurse.
US-Finanzminister Scott Bessent heizte die Spekulationen über die Zukunft von Notenbankchef Powell an. Die Entscheidung über einen Verbleib Powells im Amt liege letztlich bei Präsident Donald Trump, sagte Bessent am Montag dem Sender CNBC. Zudem müsse die gesamte Institution der Federal Reserve (Fed) überprüft werden.
Vergangene Woche hatte es Spekulationen darum gegeben, Trump mache aus seinen zahlreichen Drohungen Ernst, Powell zu entlassen. Trump selbst dementierte entsprechende Meldungen kurz darauf. Das hatte zu einer Ab- und Aufwärtsbewegung an den Märkten geführt.