Handelskrieg: Welche Länder und Börsen wie sehr vom Zollchaos betroffen sind
Berlin. In den Verhandlungen zwischen der EU und den USA hatten die Europäer einen Zollsatz von 15 Prozent vorgeschlagen. Nach einem Treffen von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mit US-Präsident Donald Trump ist klar: Es gibt tatsächlich einen Deal zwischen der EU und den USA auf dieser Basis.
Andere Länder, die von Trump ebenfalls einen Aufschub bis zum 1. August bekommen haben, verhandeln derweil noch. Frühzeitig erfolgreich war von den großen Handelspartnern nur Japan. Aber auch dieser Deal wurde bisher hauptsächlich von Trump auf seinem Netzwerk Truth Social verkündet. Details fehlen noch.
Insgesamt folgt die US-Zollpolitik in der Ära Trump einem Zickzack-Kurs. Es ist ein Feilschen zwischen vielen Parteien und den USA. Allein seit dem „Liberation Day“ Anfang April gab es laut der international tätigen Anwaltskanzlei Reed Smith 20 Änderungen bei den Zollregelungen, verkündet durch US-Behörden oder Donald Trump selbst.
Doch wie wirkt sich dieser Zoll- und Handelskrieg auf Exporte aus verschiedenen Ländern in die USA aus? Und führen diese Veränderungen auch zu Auswirkungen auf die Leitindizes der betroffenen Börsenmärkte? Eine Datenanalyse des Handelsblatts liefert vorläufige Antworten.