USA: Trump verschiebt unerwartet das Datum für neue Zölle
New York. Die von US-Präsident Donald Trump angeordneten höheren Zölle für Dutzende US-Handelspartner werden erst am 7. August in Kraft treten. Das teilten hochrangige Beamte des Weißen Hauses mit.
Den Grenz- und Zollbehörden solle damit Zeit gegeben werden, das neue System „umzusetzen,“ hieß es. Die Zölle hätten ursprünglich am 1. August in Kraft treten sollen. Auch der 15-Prozent-Zoll für europäische Waren ist von der Verschiebung betroffen.
Das Weiße Haus veröffentlichte zudem am Donnerstagabend eine aktualisierte Liste mit Abgaben auf Importe aus jenen Ländern, die bisher noch kein Abkommen mit den USA erzielen konnten. Die aktualisierten Abgaben belaufen sich auf Sätze zwischen zehn und 41 Prozent, wie aus der Mitteilung hervorgeht. Zur Begründung hieß es, die Maßnahme sei zum Schutz der nationalen Sicherheit notwendig und angemessen.
Zudem soll ein Zoll in Höhe von 40 Prozent für jene Güter gelten, die über ein Drittland eingeführt werden sollen, um einen Zoll zu umgehen. Importe aus der Schweiz sollen mit einem Zoll von 39 Prozent belastet werden. Für Exporte aus Indien in die USA werden so künftig 25 Prozent Zoll fällig.