Handelsblatt-Autotest: Wie alltagstauglich ist der Skoda Elroq?
Düsseldorf. Wer beim Nachbarn mal richtig Eindruck schinden, beim Kunden blanken Neid hervorrufen und auf jedem Supermarktparkplatz alle Blicke auf sich ziehen will, der sollte definitiv ein anderes Auto als den Skoda Elroq kaufen. Denn Mittelklasse-SUVs der VW-Tochter gehören mittlerweile so selbstverständlich zum deutschen Straßenbild, dass sie wie ein Golf einfach mitschwimmen.
Und das ist keineswegs ein Nachteil. In Zeiten, in denen jedes Auto ein Statement ist, tut ein bisschen Normalität richtig gut – gerade bei Elektroautos. Dass der Testwagen kaum auffällt, liegt nicht nur am schlichten Weiß (das ausnahmsweise sogar aufpreispflichtig ist), sondern auch am sehr massentauglichen Design, das gerade sportlich modern genug ist, um nicht ins Futuristische zu kippen.
Endlich ein normales Auto, möchte man sagen – und die Kunden sehen es genauso. Innerhalb weniger Monate hat sich der Elroq fest unter den fünf meistverkauften Elektroautos in Deutschland etabliert und reiht sich direkt hinter den deutschen Konzern-Konkurrenten VW ID.3, ID.4 und ID.7 ein. Damit ist der Elroq schon da, wo viele Autos, die gerade auf der IAA ihre Premiere feiern, noch hinwollen.