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MärkteDie Börsen-Träumerei des Friedrich Merz

Frankfurt, Paris oder doch Amsterdam? Der deutsche Kanzler wünscht sich eine paneuropäische Börse. Die Idee ist gut. Fraglich bleibt, ob die EU dafür bereit ist, meint Michael Maisch. 20.10.2025 - 18:38 Uhr Artikel anhören
Michael Maisch leitet das Finanzressort. Foto: Reuters

Der Plan ist gut, keine Frage. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will eine paneuropäische Börse schaffen, damit wachstumsstarke Unternehmen ihre Aktien auf dem Heimatkontinent listen lassen und nicht wie Biontech, Spotify, Klarna oder Birkenstock in die USA ausweichen.

Marc Tüngler, Chef der Anlegerschutzlobby DSW, nennt Merz’ Plan den „Königsweg für Europa“ und damit hat er recht. Während in den USA einige wenige große Marktplätze wie die New York Stock Exchange oder die Technologiebörse Nasdaq einen homogenen Kapitalmarkt dominieren, leistet sich Europa noch immer 30 größere Börsen. Die Folge: eine zersplitterte Börsenlandschaft mit unterschiedlichen Regeln. Die Vielstaaterei bremst nicht nur das Wachstum, sondern auch die so wichtige Altersvorsorge über den Kapitalmarkt.

Merz’ European Stock Exchange wäre allerdings bei Weitem nicht die erste gute Idee, die an nationalen Egoismen scheitert. Bislang will jedes Land seine eigene Börse behalten. Genau an diesem Punkt kann der deutsche Kanzler beweisen, wie ernst er es mit seinen Plänen meint.

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