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AutobauerBMW nennt Zwischenziel zum Senken von CO2-Emissionen für 2035

BMW veröffentlicht erstmals, um wieviel der Konzern seine CO2-Emissionen bis 2035 reduzieren möchte. Bisher lagen nur Zahlen bis 2030 vor. Der Autobauer will 60 Millionen Tonnen CO2 einsparen. 02.12.2025 - 16:17 Uhr Artikel anhören
Die BMW-Konzernzentrale: Der Autobauer will sein Netto-Null-Ziel weiterhin erreichen. Foto: Peter Kneffel/dpa

Frankfurt. Der Autobauer BMW hat ein Zwischenziel zum Abbau von CO2-Emissionen für das Jahr 2035 genannt. Im Vergleich zum Basisjahr 2019 sollen dann über den gesamten Lebenszyklus der produzierten Fahrzeuge 60 Millionen Tonnen oder 40 Prozent weniger Treibhausgas ausgestoßen werden, wie das Unternehmen am Dienstag erklärte.

Bisher hatten sich die Münchner ein Etappenziel bis 2030 von minus 40 Millionen Tonnen gesetzt. Von 2019 bis 2024 sanken die Emissionen um 16,5 Prozent auf gut 125 Millionen Tonnen. BMW hatte die Strategie einer ganzheitlichen Dekarbonisierung des Unternehmens und seiner Produkte, die zu den globalen Klimaschutzzielen beitragen soll, vor vier Jahren angekündigt.

Mit dem neuen Zwischenziel solle dieser Plan vorangetrieben werden, erklärte BMW. Die Kundennachfrage nach Elektroautos weltweit werde nicht ausreichen, um CO2-Reduktionsziele für 2030 und 2035 zu erfüllen.

„Der ganzheitliche Ansatz, um die CO2-Emissionen zu reduzieren, umfasst daher den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs und ist unabhängig von der Antriebsvariante.“ So werden die eigene Produktion und die gesamte Lieferkette zum Beispiel durch den Einsatz erneuerbarer Energien und die Wiederverwertung von Rohstoffen klimafreundlicher. Der Autobauer bekräftigte das Ziel von „Netto-Null“–Emissionen bis 2050 – das bedeutet, dass der CO2-Ausstoß fast vollständig sinken und nur ein kleiner Rest neutralisiert werden soll.

BMW pocht auf die ganzheitliche Betrachtung vor dem Hintergrund der Diskussion über die Klimavorschriften der Europäischen Union für die Autoindustrie. Die bisher geltende Vorgabe, ab 2035 nur noch emissionsfreie Neuwagen zuzulassen, ist aus Sicht der Autoindustrie wegen des zu langsamen Umstiegs der Verbraucher nicht zu schaffen.

Die EU-Kommission legt deshalb am 10. Dezember Änderungsvorschläge vor. Deutschland will sich dafür einsetzen, dass Autos mit sparsameren Verbrennungsmotoren noch länger gebaut werden dürfen.

rtr
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