Geldanlage: Regelmäßige Einnahmen durch Anleihen – so viel ist drin
Frankfurt. Dass Anleihen für passives Einkommen prädestiniert sind, deutet schon der Fachausdruck „Fixed Income“ an. Dieser Begriff umfasst Zinspapiere von Staaten und Unternehmen. Fixiert sind dabei gleich drei Dinge: die Zinsen, die Laufzeit und die jährliche Rendite vom Kaufzeitpunkt bis zur Fälligkeit der Anleihen. Das klingt nach Verlässlichkeit pur.
Lange Zeit ließ sich mit Anleihen allerdings wenig bis gar kein Einkommen erzielen. Im Jahr 2021 wurden alle neu aufgelegten deutschen Bundesanleihen mit Zinsscheinen von null Prozent begeben. Auch Anleihen von Unternehmen boten damals bestenfalls Minizinsen.
Doch seit die wichtigsten Notenbanken in den Jahren 2022 und 2023 die Leitzinsen massiv erhöht haben, sind Anleihen für Anleger, die jetzt einsteigen, wieder attraktiver geworden. Das gilt besonders für Anleihen im Euro-Raum. Denn obwohl die Europäische Zentralbank (EZB) die Leitzinsen seit Sommer 2024 wieder gesenkt hat, bieten neu aufgelegte Anleihen mit längerer Laufzeit so hohe Zinsen wie lange nicht. Wie können Investoren auf der Suche nach einem passiven Einkommen von diesem Trend am besten profitieren?