Inflation: US-Preise steigen im Dezember um 2,7 Prozent
Düsseldorf, Frankfurt. Die neuesten Inflationsdaten in den USA sind sowohl für Jerome Powell, den Chef der US-Notenbank Fed, als auch für US-Präsident Donald Trump gute Nachrichten. Die Teuerungsrate für Dezember lag bei 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie das Arbeitsministerium mitteilte. Damit hat sich die Inflation stabilisiert.
Die Daten „verschaffen der Fed Spielraum“, bei der kommenden Sitzung Ende Januar eine Zinspause einzulegen, sagt Art Hogan, Marktstratege von B. Riley Wealth. Gleichzeitig könnte eine stabile Inflationsrate den Weg für neue Zinssenkungen im März oder im Juni frei machen, stellt Joseph Richter, Analyst bei Bloomberg Intelligence, in Aussicht.
Dass die Fed im Januar eine Zinspause einlegen würde, war an der Wall Street erwartet worden. Nun wird darüber diskutiert, wie lange diese anhalten könnte.
Die Frage nach der weiteren Zinsstrategie in den USA steht derzeit besonders im Fokus. Schon seit Beginn von Trumps zweiter Amtszeit vor einem Jahr fordert der Präsident deutlich stärkere Zinssenkungen von Powell, zuletzt am Dienstag nach Bekanntgabe der Daten.