Gold: Händler in Deutschland profitieren doppelt von der Edelmetallrally
Frankfurt. Der Goldpreis kannte im vergangenen Jahr nahezu nur eine Richtung: nach oben. Das Edelmetall verteuerte sich 2025 per saldo um knapp zwei Drittel und durchbrach die 4000-Dollar-Marke.
Auch im neuen Jahr setzte das Edelmetall seine Rekordjagd fort, nachdem die US-Regierung Anfang der Woche gegen den Chef der US-Notenbank strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet hatte. Am Mittwoch erreichte der Preis für eine Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) bei 4639 Dollar einen neuerlichen Höchststand. In diesem Jahr ist der Goldpreis damit bereits um mehr als sieben Prozent gestiegen.
Am Markt sehen Experten darin ein weiteres Warnzeichen dafür, dass die Unabhängigkeit der US-Notenbank schwindet. Aus Misstrauen gegenüber dem Dollar investieren sie noch stärker in Gold.
Bereits 2025 trieb diese sogenannte „Debasement Trade“ genannte Strategie den Preis für das Edelmetall. Auch die deutschen Anleger kauften zunehmend das als Krisenwährung etablierte Gold – zur Freude der deutschen Edelmetallhändler. Sie blicken auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurück – und berichten von einem weiteren großen Trend.