Autopilot: Tesla stellt Fahrassistenzsystem FSD auf Abo-Modell um
In den USA bot Tesla FSD für 8.000 Dollar als Einmalzahlung oder für 99 Dollar im Monat an, in Deutschland ist das System für 7500 Euro erhältlich. Das System erfordert weiterhin die aktive Überwachung durch den Fahrer und macht die Fahrzeuge nicht autonom.
Einen konkreten Grund für den Wechsel nannte Musk nicht. Seine Vergütung ist jedoch teilweise an das Wachstum des Geschäfts gekoppelt. Zu den Zielen seines im November von den Aktionären genehmigten Vergütungspakets gehört unter anderem, zehn Millionen aktive FSD-Abonnements zu erreichen. Bei Erfüllung weiterer Marktwert- und operativer Kennzahlen könnte Musk zusätzliche Aktien erhalten.
Tesla veröffentlicht keine Zahlen dazu, wie viele Kunden FSD gekauft oder abonniert haben. Musk räumte Anfang vergangenen Jahres ein, dass ältere Fahrzeuge möglicherweise mit leistungsfähigeren Rechnern nachgerüstet werden müssten. „Das wird schmerzhaft und schwierig, aber wir werden es tun“, sagte er damals und ergänzte, er sei im Nachhinein froh, dass nicht viele Kunden das FSD-Paket gekauft hätten.
Das System steht zudem wegen seiner Vermarktung und Sicherheitsfragen in der Kritik. In Kalifornien wird geprüft, ob Tesla die Fähigkeiten seiner Fahrassistenz übertrieben dargestellt hat. Dies könnte zu einer zeitweisen Aussetzung der Verkaufslizenz führen.
Tesla verlor im vergangenen Jahr bei den weltweiten Auslieferungen von batterieelektrischen Fahrzeugen deutlich an Boden gegenüber dem chinesischen Konkurrenten BYD. Nach rückläufigen Verkaufszahlen setzt Musk verstärkt auf Projekte wie FSD, Robotaxis und humanoide Roboter.