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AutobauerIndustrie und EVP wollen Verbrenner-Aus noch stärker aufweichen

Kaum vorgestellt, geht der Streit um Erleichterungen beim Verbrenner-Aus weiter. Im EU-Parlament zeichnet sich der nächste Machtkampf ab – und es droht ein industriepolitisches Dilemma.Lazar Backovic, Olga Scheer, Michael Scheppe 16.01.2026 - 17:25 Uhr Artikel anhören
Manfred Weber, Chef der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament: Die Konservativen haben weiterhin Gesprächsbedarf beim sogenannten Verbrenner-Aus. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa

Brüssel, Düsseldorf. Das Jahr 2026 beginnt beim Thema Verbrenner-Aus, wie 2025 endete: mit Streit. Die Kommission hat im Dezember die Regelung geändert, dass in der EU ab 2035 nur noch Neuwagen zugelassen werden, die im Betrieb kein CO₂ ausstoßen. Nun sollen Autobauer ihre Emissionen bis 2035 nur noch um 90 Prozent gegenüber 2021 senken. Die restlichen zehn Prozent müssen sie allerdings auf andere Weise kompensieren.

Noch ist der Vorschlag nicht Gesetz. Parlament und Mitgliedstaaten müssen zustimmen. Das Verfahren kann bis Ende des Jahres dauern. Doch trotz der bereits erfolgten Abschwächung des Verbrenner-Aus drängen Industrie, Teile des Europaparlaments und einzelne Mitgliedstaaten auf weitere Korrekturen. Das berichten Parlamentarier, EU-Diplomaten und Industrievertreter dem Handelsblatt.

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