Immobilien-Studie: Kaufen, bevor es zu teuer wird
Auch in der Domstadt steigen die Immobilienpreise immer weiter.
Foto: HandelsblattDüsseldorf. Wer zu spät kommt, kauft teurer. Das gilt nach Ansicht der Postbank ganz besonders für Wohnungen in den Städten Berlin, Bonn, Hamburg, Kiel, München, Nürnberg, Stuttgart und Wiesbaden. „Kaufinteressenten mit entsprechendem Budget sollten möglichst bald zugreifen“, kommentiert Dieter Pfeiffenberger, Bereichsvorstand Immobilienfinanzierung der Postbank, eine Studie des eigenen Hauses, die dem Handelsblatt vorab vorliegt.
Berlin gilt inzwischen seit mehreren Jahren als besonders heißes Pflaster für Wohnungskäufer. Die Einkommen sind nach wie vor unterdurchschnittlich, aber die Wohnungspreise stiegen in den vergangenen fünf Jahren dramatisch.
Für eine Muster-Eigentumswohnung in der Hauptstadt, zehn Jahre alt, 75 Quadratmeter groß, ermittelte das Marktforschungsinstitut Forschung + Beratung für Wohnen (F+B), in diesem Zeitraum einen Preisanstieg von fast 50 Prozent, in München, ohnehin schon die Metropole mit den höchsten Preisen und Mieten für Wohnungen, mehr als 50 Prozent und für Hamburg von fast 45 Prozent. München ist auch eine jener Städte, in denen die Kaupreise sehr viel schneller steigen als die Mietpreise.