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CDULaschet kandidiert für CDU-Vorsitz, Spahn soll Stellvertreter werden

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet will für den CDU-Vorsitz kandidieren. Jens Spahn verzichtet dagegen auf eine Bewerbung.Martin Greive, Thomas Sigmund, dpa und Christian Rothenberg 25.02.2020 - 09:54 Uhr aktualisiert

Berlin. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet will CDU-Vorsitzender werden. Er wolle Deutschland wieder zusammenführen. Es brauche wieder eine Idee, wohin man das Land entwickeln wolle, sagte Laschet, als er am Dienstagvormittag seine Kandidatur offiziell machte. (Laschets wichtigste Aussagen lesen Sie in unserem Newsblog.)

Zuvor hatte der 59-Jährige in einer Telefonkonferenz mit der Führung der nordrhein-westfälischen CDU seine Bereitschaft für eine Kandidatur angekündigt. Laschet betonte nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Parteikreisen, dass alles für eine Teamlösung mit vorherigen Absprachen getan worden sei, es nun aber Klarheit geben müsse. Die Union müsse auch nach der Bundestagswahl 2021 die zentrale politische Kraft der Mitte sein.

Gesundheitsminister Jens Spahn, der ebenfalls als möglicher Kandidat gehandelt wurde, will dagegen nicht für den CDU-Vorsitz kandidieren. Im Falle der Wahl Laschets zum Parteichef soll er dessen Stellvertreter werden.

Spahn erklärte, es brauche eine integrative Persönlichkeit als Parteichef. Laschet habe in Nordrhein-Westfalen gezeigt, dass er Konservative, Soziale und Liberale in einer Mannschaft zusammenführen könne. Laschet habe eine Wahl gewonnen und regiere erfolgreich das größte Bundesland. Deshalb unterstütze er dessen Kandidatur.

Nach der Pressekonferenz von Laschet und Spahn hat der ehemalige Unionsfraktionsvorsitzenden Friedrich Merz einen Auftritt vor der Bundespressekonferenz. Merz will seine Ambitionen um 11 Uhr öffentlich machen.

Bereits am Montag hatte Merz bei einem Auftritt in Mecklenburg-Vorpommern bekräftigt, dass er „einen Beitrag leisten“ wolle, um die Herausforderungen der nächsten Jahre zu meistern. Die Hamburger Wahl, bei der die CDU auf ein Rekordtief von 11,2 Prozent abgestürzt war, sei ein „Desaster“ für die CDU, sagte er. Die Analyse zeige, dass die Grünen wahrscheinlich der Hauptgegner der CDU bei den nächsten Bundestagswahlen seien. „Und da freu ich mich schon drauf.“

Zuvor hatte bereits der Außenpolitiker Norbert Röttgen seine Bewerbung bekanntgegeben. Für den CDU-Sonderparteitag am 25. April zeichnet sich somit eine Kampfkandidatur für den Parteivorsitz ab. Die amtierende CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer hatte am Montag erklärt, sie rechne damit, dass sich diese Woche Bewerber öffentlich erklären würden.

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