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Lionel SouqueRewe-Chef will mit Aushilfen die Warenversorgung trotz Coronakrise sichern

Hamsterkäufe und Personalengpässe stellen Lebensmittelhändler vor Herausforderungen. Studenten könnten zwischenzeitlich als Unterstützung einspringen.Florian Kolf 16.03.2020 - 12:07 Uhr

Der Rewe-Chef will Studenten einstellen, solange deren Universitäten geschlossen sind.

Foto: dpa

Düsseldorf. Der Rewe-Chef Lionel Souque hat Gerüchten widersprochen, laut denen die Versorgung mit Lebensmitteln nicht gesichert sei. „Unsere Märkte bei Rewe und Penny sind gut versorgt und werden das auch bleiben“, betonte er.

Das Unternehmen werde auch in der Coronakrise dafür sorgen, dass die Menschen in Deutschland ausreichend mit Lebensmitteln versorgt sind. Darauf könnten sich alle verlassen. „Die Falschmeldungen über Marktschließungen, die aktuell verbreitet wurden, finde ich zynisch und widerwärtig“, sagte Souque.

Zugleich wirbt das Unternehmen um Aushilfen, um mögliche Personalengpässe in den Geschäften kurzfristig zu beheben. „Wer in unseren Märkten jetzt als Aushilfe tätig werden möchte, kann sich unkompliziert bewerben“, erklärte Souque.

„Studierende zum Beispiel, die wegen der aktuellen Schließung der Universitäten Interesse haben, bei Rewe oder Penny auszuhelfen.“ Bewerben könnten sich alle Interessierten direkt in dem Markt, in dem sie tätig werden möchten. Auch Edeka und Netto forderten Interessenten auf, sich direkt in der nächsten Filialen zu melden.

Gerade Händler stellt die aktuelle Situation vor besondere Herausforderungen. Denn ihre Mitarbeiter können zum größten Teil nicht im Homeoffice arbeiten. Zugleich aber sind in den Geschäften viele Mütter von kleineren Kindern beschäftigt, die angesichts von Schul- und Kitaschließungen Probleme mit der Kinderbetreuung haben.

Der Lebensmittelhandel erlebt derzeit regelrechte Hamsterkäufe. Viele Verbraucher horten aus Angst vor den Folgen der Ausbreitung des Coronavirus Lebensmittel und Hygieneprodukte. Das lässt die Umsätze bei vielen Produktgruppen geradezu explodieren. Gleichzeitig ist es für viele Händler jedoch schwierig, die Regale immer wieder schnell genug aufzufüllen.

Rewe-Chef Souque bat deshalb um Verständnis dafür, dass es in einzelnen Märkten gelegentlich zu Regallücken kommen kann.

„Sollten Regale in einigen Sortimentsbereichen mal vorübergehend leer sein, so können unsere Kunden versichert sein, dass alle Kolleginnen und Kollegen in den Märkten, in der Transportlogistik und in den Lagern gemeinsam und mit äußerstem Einsatz daran arbeiten, solche Lücken rasch aufzufüllen und insgesamt dafür zu sorgen, dass solche Situationen möglichst selten vorkommen“, teilte er mit.

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Die Frequenz der Warenbelieferung aus den Lagern in die Märkte habe das Unternehmen bereits erhöht.

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