Schweizer Firma: Laufschuh-Hersteller On legt fulminantes Börsendebüt in New York hin
David Allemann (Gründer, v.l.), Marc Maurer (COO), Olivier Bernhard (Gründer), Caspar Coppetti (Gründer) und Martin Hoffmann (CFO) läuten den Börsengang ein.
Foto: APDüsseldorf. Der Schweizer Turnschuhhersteller On ist am Mittwochabend in New York an die Börse gegangen, um Geld für mehr Wachstum einzusammeln. An der New York Stock Exchange (NYSE) wurden 31,1 Millionen Papiere unter dem Kürzel „ONON“ zu jeweils 24 Dollar ausgegeben, wie das Sportunternehmen mitteilte. Damit war der Preis höher als zunächst geplant. Ursprünglich peilte das Unternehmen einen Ausgabepreis von 18 bis 20 Dollar an.
Beteiligte Leadbanken für den IPO sind Goldman Sachs, JP Morgan und Morgan Stanley. Als Konsortialbanken sind Allen & Company, die UBS und Credit Suisse dabei. Am ersten Handelstag war die Aktie zwischenzeitlich um bis zu 55 Prozent auf knapp 37 Dollar geklettert. Sie schloss bei 35 Dollar, 46 Prozent höher im Vergleich zum Ausgabepreis. So spült der Sprung an die Börse 746,4 Millionen Dollar in die Kasse.
Insgesamt bringt es das Unternehmen, an dem auch Tennis-Ikone Roger Federer beteiligt ist, auf einen Börsenwert von rund 11,4 Milliarden Dollar. Mit dem frischen Kapital wollen die Schweizer vor allem ihr Geschäft im Premium-Segment weiter ausbauen. Außerdem will On die internationale Expansion weiter beschleunigen und nach neuen und vor allem nachhaltigen Materialien forschen, wie CFO Martin Hoffmann dem Handelsblatt nur wenige Minuten nach dem IPO sagte.