Anlagestrategie: Weltspartag: Wo Anleger Rendite erwarten
Die Deutschen sind wie eh und je ein Volk von Sparfüchsen.
Foto: mauritius images / Ikon ImagesFrankfurt. Trotz seiner 96 Jahre ist er immer noch brandaktuell: der Weltspartag am heutigen Freitag, der im Jahr 1925 auf dem ersten internationalen Sparkassenkongress in Mailand aus der Taufe gehoben wurde. Der Gedanke, Geld zurückzulegen für schwierigere Zeiten, ist moderner denn je, seit die Zinsen verschwunden sind und die gesetzliche Rente für viele nicht mehr reichen wird.
Das gute alte Sparbuch ist ohne Zins allerdings keine Option mehr. Und die anziehende Inflation vernichtet sogar Vermögen. So müssen immer mehr Menschen nach anderen Wegen suchen, um eine Rendite zu erzielen. Damit sie den richtigen Pfad finden, müssen Anleger einige Dinge beachten.
Die Deutschen sind wie eh und je ein Volk von Sparfüchsen. Eine aktuelle repräsentative Umfrage des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands unter 4800 Menschen zeigt: Verunsichert durch die Coronakrise bleiben die Deutschen vorsichtig „und sparen, statt zu konsumieren“. Nach einer Sparquote von 16 Prozent 2020 rechnen die Sparkassen im laufenden Jahr damit, dass die Deutschen 15 Prozent ihres Einkommens auf die hohe Kante legen.