CDU/CSU: Die Unionsfraktion im Bundestag stellt sich neu auf
Der 48-jährige Frei ist bisher stellvertretender Fraktionschef.
Foto: imago images/Political-MomentsBerlin. Die Fraktion von CDU und CSU formiert sich langsam neu. Nach ersten Treffen in der vergangenen Woche beraten die Vorsitzenden der Landesgruppen in dieser Woche abschließend über die zu verteilenden Positionen in der Fraktion. Am Montag dann soll die Fraktion über die Personalvorschläge abstimmen.
Wie das Handelsblatt aus Koalitionskreisen erfuhr, werden die als „Teppichhändler“ bezeichneten Landesgruppenchefs den baden-württembergischen Bundestagsabgeordneten Thorsten Frei als neuen parlamentarischen Geschäftsführer vorschlagen. Der 48-Jährige ist bislang als stellvertretender Fraktionsvorsitzender zuständig für den Bereich Recht und Innen.
Frei würde auf Michael Grosse-Brömer folgen, der das Amt abgeben wollte und sich als Bundestagsvizepräsident angeboten hatte. Die Position indes ging dann aber an die Vorsitzende der Frauen in der Unionsfraktion, die aus Sachsen stammende 41-jährige Yvonne Magwas. Nun könnte der 61-jährige Niedersachse einen Ausschussvorsitz erhalten.
Weiterer parlamentarischer Geschäftsführer könnte Hendrik Hoppenstedt werden. Der 49-jährige Niedersachse war bisher Staatsminister im Bundeskanzleramt und würde auf den Thüringer Manfred Grund, 66, folgen. Fraktionschef Ralph Brinkhaus, 53, habe auf Frei wie Hoppenstedt bestanden, wie es hieß.