Immobilien: Energieeffizientes Wohnen: So stark fördern andere europäische Länder Hausbauer
Die Klimabilanz vieler britischer Immobilien ist bisher eher schwach.
Foto: dpaRom, Paris, London. Für Robert Habeck führt kein Weg daran vorbei. Künftige Programme zur Förderung des energiesparenden Bauens in Deutschland müssten deutlich strenger sein, kündigte der deutsche Klima- und Wirtschaftsminister diese Woche nach dem Kompromiss über die neuen KfW-Förderregeln an.
Der Minister hatte die Förderung von Effizienzhäusern und der energetischen Sanierung in der vergangenen Woche mit sofortiger Wirkung gestoppt, weil die Antragsflut die bereitgestellten Mittel übertraf – und nun noch einmal weitere fünf Milliarden Euro zur Verfügung gestellt.
Doch Deutschland ist nicht das einzige Land in Europa, das derzeit viel Geld für die Unterstützung der Energiewende beim Bauen in die Hand nimmt. Was bieten andere Regierungen als Anreiz für einen klimagerechten Umbau?
Die Korrespondenten des Handelsblatts haben einen Blick darauf geworfen, wie die Lage in wichtigen großen europäischen Staaten aussieht. Vor allem ein Land im Süden sticht dabei überraschenderweise heraus.
Im Folgenden ein Überblick darüber, womit Hausbauer anderswo in Europa kalkulieren können.
Besonders spendabel: Italien
In vielen Dingen ist Italien nicht eben ein Musterknabe im europäischen Vergleich, aber was energetische Sanierungen angeht, prescht die Regierung in Rom vor: Sie lockt die Bevölkerung mit einem sprichwörtlichen „Superbonus“ für energetische Maßnahmen.