Dow Jones, S&P 500, Nasdaq: Ukrainekrise setzt US-Börsen zu – Dow Jones schließt auf tiefstem Stand in diesem Jahr
Die Stimmung an der Wall Street ist wieder freundlicher.
Foto: APBerlin, New York. Sorgen vor einem Einmarsch Russlands in die Ukraine haben die US-Börsen am Mittwoch belastet. Blieb das Ausmaß der Sanktionen des Westens gegen Russland zunächst noch überschaubar, deuteten Investoren die neuesten Meldungen aus Kiew als Vorboten einer bevorstehenden militärischen Eskalation. Die US-Indizes gaben anfängliche Kursgewinne wieder ab. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss nur knapp über ihrem Tagestief 1,4 Prozent schwächer bei 33.131 Punkten. Die technologielastige Nasdaq gab 2,6 Prozent auf 13.037 Stellen nach. Der breit gefasste S&P 500 büßte 1,8 Prozent auf 4225 Zähler ein.
Nach dem Ausrufen eines 30-tägigen Ausnahmezustandes forderte die Regierung in Kiew ihre Landsleute auf, Russland zu verlassen und mobilisierte Reservisten. Solange sich die Situation in der Ukraine permanent ändere, werden die Schwankungen an den Börsen Experten zufolge hoch bleiben. Auch Berichte über Cyber-Attacken auf ukrainische Internetseiten verunsicherten die Anleger. „Es wird weitgehend wahllos verkauft, es gibt eher pessimistische Privatkunden“, sagte Kim Forrest, Investmentexperte bei Bokeh Capital Partners.