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HedgefondsBridgewater erhöht seine Wette gegen Europa – und setzt auf fallende Kurse bei elf Dax-Firmen

Der Hedgefonds von Ray Dalio erwartet noch stärkere Kursverluste bei europäischen Aktien als bislang bekannt. Insgesamt hat er 29 Aktien im Blick, zeigt eine Handelsblatt-Auswertung.Andreas Neuhaus 23.06.2022 - 13:43 Uhr Artikel anhören

Der Bridgewater-Chef sieht offenbar hohe Kursrisiken in Europa.

Foto: Reuters

Düsseldorf. Bridgewater setzt an Europas Börsen umfassender auf fallende Kurs als bislang bekannt. Der weltgrößte Hedgefonds hat mittlerweile bei mindestens 29 Unternehmen aus Deutschland, Frankreich, Finnland, Italien und Spanien „Short-Positionen“ aufgebaut – allein elf in Deutschland. Das zeigen Recherchen des Handelsblatts, das dafür Daten der nationalen europäischen Behörden ausgewertet hat.

Demnach kamen seit dem vergangenen Donnerstag sieben Short-Wetten hinzu. Bei 19 der 22 ursprünglichen Positionen erhöhte Bridgewater zudem seine Position, sodass der Wert der sogenannten Short-Wetten von knapp sieben auf fast zehn Milliarden Euro angewachsen ist.

Bei Wetten auf fallende Kurse, auch Short-Selling oder Leerverkäufe genannt, leihen sich Hedgefonds Aktien gegen eine Gebühr und verkaufen diese sofort wieder. Sie setzen darauf, dass die Kurse fallen und sie die Aktien vor dem Rückgabetermin günstiger zurückkaufen können. Die Differenz zwischen Verkaufs- und Rückkaufskurs ist der Gewinn.

Ray Dalios Hedgefonds Bridgewater wettet jetzt auch gegen SAP und Siemens

Hier die aktuell bekannten 29 Short-Wetten von Bridgewater. Die neuen Positionen sind gefettet.

  • aus Deutschland: Adidas (Sportartikel; Höhe der Short-Position:160 Millionen Euro), Allianz (Versicherungen; 465 Millionen Euro), BASF (Chemie; 247 Millionen Euro), Bayer (Pharma; 370 Millionen Euro), Deutsche Börse (Finanzen; 178 Millionen Euro), Deutsche Post (Logistik; 217 Millionen Euro), Infineon (Halbleiter; 197 Millionen Euro), Munich Re (Versicherungen; 190 Millionen Euro), SAP (Software; 570 Millionen Euro), Siemens (Mischkonzern; 416 Millionen Euro), Vonovia (Immobilien; 156 Millionen Euro).
  • aus Frankreich: Axa (Versicherungen, 269 Millionen Euro), BNP Paribas (Banken; 363 Millionen Euro), Danone (Lebensmittelverarbeitung; 166 Millionen Euro), Air Liquide (Chemie; 429 Millionen Euro), Safran (Technologie; 208 Millionen Euro), Sanofi (Pharma; 634 Millionen Euro), Schneider Electric (Elektronik; 389 Millionen Euro), Total Energies (Energie; 788 Millionen Euro), Vinci (Bau- und Ingenieurwesen; 301 Millionen Euro).
  • aus Finnland: Kone (Aufzüge; 99 Millionen Euro).
  • aus Italien: Intesa Sanpaolo (Banken; 223Millionen Euro), Enel (Energieversorger; 272 Millionen Euro).
  • aus den Niederlanden: Adyen (Finanztechnologie; 248 Millionen Euro), ING Group (Banken; 234 Millionen Euro), ASML Holding (Halbleiter; 1,180 Milliarden Euro).
  • aus Spanien: Iberdrola (Energieversorger; 360 Millionen Euro), BBVA (Banken; 164 Millionen Euro), Banco Santander (Banken; 301 Millionen Euro).
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