Bridgewater: So könnte Ray Dalio Anlegern den Tiefpunkt des Bärenmarkts aufzeigen
Der Manger des Hedgefonds Bridgewater war in der Vergangenheit ein guter Indikator für das Ende einer Börsenkorrektur.
Foto: ReutersDüsseldorf. Wann ist am Aktienmarkt ein Kursboden erreicht? Und wann steigen die Kurse wieder? Diese Frage stellt sich derzeit wohl allen Anlegern. Bei der Antwort könnte das Verhalten von Ray Dalio helfen – dem Chef des weltweit größten Hedgefonds Bridgewater.
Der Milliardär hat mit seiner Wette gegen den europäischen Aktienmarkt im Juni für Aufsehen gesorgt. Aktuell setzt Dalio mit Bridgewater bei 29 europäischen Unternehmen auf fallende Aktienkurse. Der Wert dieser Short-Positionen beträgt aktuell knapp zehn Milliarden Dollar.
Es ist nicht das erste Mal, dass Dalio gegen den europäischen Aktienmarkt wettet. Bereits im Frühjahr 2018 und während des Coronacrashs im März 2020 hatte er in der Euro-Zone auf fallende Kurse gesetzt – jeweils mit Erfolg. Daraus können Anleger für die aktuelle Situation lernen, zeigt eine Analyse des Handelsblatts. Denn in der Vergangenheit eigneten sich seine Short-Wetten, um ein Ende der Korrektur vorherzusagen.
Ray Dalio und Bridgewater erzielten oft Gewinne im Bärenmarkt
Der 72-Jährige gilt als König des Bärenmarktes – er erzielt also in Phasen von anhaltend fallenden Kursen trotzdem Gewinne. Besonders beeindruckend ist seine Performance in ersten Halbjahr 2022: Während Aktienindizes wie der S&P 500 in den USA und der Dax in Deutschland um mehr als 20 Prozent einbrachen, erzielte Bridgewater dem Finanzdienst Bloomberg zufolge einen Gewinn von 32 Prozent.