IPO: Anleger stehen Schlange für Porsche-Börsengang – Drei heiße Anwärter als Ankerinvestoren
Die Nachfrage der Investoren beim Porsche-Börsengang ist groß.
Foto: IMAGO/ZUMA WireFrankfurt. Die Aktien des Sportwagenbauers Porsche werden Finanzkreisen zufolge stark nachgefragt. Mit der Publikation der Preisspanne wird zwar erst für Sonntagabend gerechnet, die Bücher für Aktienorders öffnen wohl in der kommenden Woche. Mehrere mit der Transaktion vertraute Personen sagten jedoch, es zeichne sich bereits ab, dass deutlich mehr Aktien nachgefragt als angeboten werden dürften. „Das Schatten-Buch ist in einem sehr guten Zustand“, sagte eine von ihnen.
Wegen der Größe des Unternehmens Porsche, der Bekanntheit der Marke und dem Ausbleiben anderer IPOs beschäftigten sich viele Investoren mit dem Thema: „Das Feedback ist sehr positiv.“
In Anspielung auf das ikonische Modell 911 wird das Grundkapital von Porsche in 911 Millionen Aktien eingeteilt, wie das Unternehmen auf seiner Internetseite mitteilte. Je die Hälfte davon soll auf die stimmberechtigten Stammaktien sowie die stimmrechtslosen Vorzugsaktien entfallen. Von letzteren werden im Börsengang 25 Prozent verkauft.
Einige Investoren könnten Finanzkreisen zufolge beim Börsengang als Ankerinvestoren besonders große Aktienpakete erhalten. Heißeste Anwärter seien die Staatsfonds von Abu Dhabi und Norwegen sowie der US-Investmentfonds T. Rowe Price, hieß es.