Dow, S&P 500, Nasdaq: Robuste US-Jobdaten schicken Wall Street zum Ende der Handelswoche auf Talfahrt – Öl auf Fünf-Wochen-Hoch
Technologiewerte gerieten am Freitag unter Druck.
Foto: ReutersNew York. Die Panik-Verkäufe sind zurück. Überraschend starke Job-Daten in den USA haben die Sorgen vor einem zu aggressiven Kurs der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) neu angefacht. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss am Freitag 2,1 Prozent tiefer auf 29.296 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 tauchte um 2,8 Prozent auf 3641 Zähler ab. Der technologielastige Nasdaq brach um 3,8 Prozent ein und schloss bei 10.652 Punkten.
Die Börsianer hatten gehofft, schwache Arbeitsmarktdaten für September würden die Notenbank Fed zu behutsameren Zinserhöhungen bewegen. Der Anstieg der neu geschaffenen Stellen lag aber mit einem Plus von 263.000 über den Markterwartungen, und die Stundenlöhne stiegen wie prognostiziert um 0,3 Prozent.
„Solange das Arbeitsangebot und -nachfrage auf diesem Niveau bleiben und die Inflation hoch ist, wird die Fed die Geldpolitik weiter straffen“, kommentierte Rusty Vanneman, Chef-Anlagestratege bei Orion Advisor Solutions. Die meisten Beobachter gehen bei der nächsten Sitzung Anfang November von einem weiteren großen Zinsschritt von 0,75 Prozentpunkten aus. Es wäre der vierte in dieser Größenordnung in Folge.