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Mobiles ArbeitenDKB-Mitarbeiter dürfen künftig bis zu 30 Tage im Ausland arbeiten

Um im Werben um Mitarbeiter attraktiv zu sein, hat die Tochter der BayernLB ihre Arbeitsplatzregelung flexibilisiert. Das Angebot werde bereits „gut angenommen“. 07.11.2022 - 07:59 Uhr Artikel anhören

Mitarbeiter legen immer mehr Wert auf flexible Arbeitsort- und -zeitgestaltung. Angesichts drängender Personalengpässe öffnen sich auch Banken dem Mobile-Work-Gedanken zusehends.

Foto: dpa

Berlin. Bei der Berliner DKB ist eine Regelung festgezurrt worden, die Beschäftigten das Arbeiten im Ausland an bis zu 30 Tagen pro Jahr erlaubt. Christian Liedtke, Experte für New Work bei der Tochter der BayernLB, nennt es Workation.

„Wir haben aktuell eine finale Gesamtbetriebsvereinbarung, damit alle Mitarbeitenden das dann auch entsprechend nutzen können“, erklärte Liedtke in einem Podcast der DKB. Sie ermögliche es allen Kollegen, innerhalb der Europäischen Union zu arbeiten.

Ein Sprecher der DKB erklärte auf Anfrage von der Nachrichtenagentur Bloomberg, dass maximal 30 Tage zwar der Regelfall seien, allerdings unter bestimmten Voraussetzungen auch längere Zeiträume denkbar seien. Bisher werde das Angebot von den Kollegen für dieses und bereits für das kommende Jahr „sehr gut angenommen“.

Flexible Arbeitsangebote können für Banken ein Argument bei der Gewinnung von neuen Mitarbeitern sein. Viele Institute haben Probleme, geeignete Kandidaten für bestimmte Jobs zu finden. Zu den Bankchefs, die vor Fachkräftemangel und unbesetzten Stellen gewarnt haben, zählen auch jene von LBBW und KfW. Obwohl die Branche insgesamt Jobs abbaut, schrieb sie allein im dritten Quartal in Deutschland fast 30.000 Stellen aus, wie Daten des Berliner Personalspezialisten Index Gruppe zeigen. 

Mit Blick auf das Inland kann Liedtke zufolge bei der DKB jeder „für sich selbst entscheiden, und in Abstimmung mit dem Team, ob er in den Arbeitsumgebungen arbeitet oder woanders. In der Pandemie hatte man natürlich dieses Woanders im Regelfall in der häuslichen Umgebung.“ Zusätzlich gebe es auch bei den Arbeitszeiten viel Flexibilität. „Wir arbeiten 39 Stunden in der Woche. Wie man diese Stunden tatsächlich arbeitet, legt man sich selbst fest beziehungsweise stimmt sich dazu im Team ab“, sagte Liedtke. Ein Stechen im Sinne einer Zeiterfassung finde nicht statt.

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