Dow Jones: So holen Sie sich Dividenden-Aktien ins Depot
Unternehmen mit hohen Gewinnausschüttungen sind gefragt. Mit der Methode „Dogs of the Dow“ holen Sie Dividenden-Aktien ins Depot.
Foto: ImagoDüsseldorf. Sollten Ökonomen und Analysten recht behalten, steht Anlegerinnen und Anlegern ein schwieriges Aktienjahr 2023 bevor. Neben dem anhaltenden Ukrainekrieg belasten steigende Zinsen die Märkte, zudem droht sowohl in den USA als auch in Europa eine Rezession.
Dadurch hat sich auch die Stimmung an den Märkten geändert. Wachstumstitel, insbesondere aus dem Tech-Bereich, sind aktuell nicht gefragt. Stattdessen setzen Profis auf solide Unternehmen mit einem robusten Geschäftsmodell, konstanten Gewinnen und hohen Kapitalrückflüssen in Form von Aktienrückkaufprogrammen oder Gewinnausschüttungen an die Aktionäre.
Diese Aktien aus Blue-Chip-Indizes wie dem Dow Jones, dem Dax oder dem Euro Stoxx 50 herauszufiltern, ist für Privatanlegerinnen und -anleger mühsam. Es gibt aber eine einfache Anlagestrategie, die den Prozess abkürzt. Das Handelsblatt stellt sie im Folgenden vor und erläutert ihre Stärken und Schwächen, erklärt, warum sie 2023 funktionieren könnte, und nennt Alternativen.
Die Benjamin Graham-Methode für Dividenden-Aktien
Eine simple Anlagestrategie stellte der US-Wirtschaftswissenschaftler und Investor Benjamin Graham in seinem 1949 erschienenen Buch „Intelligent Investor“ vor: die „Dogs of the Dow“-Methode. Der Begriff „Dog“ meint dabei im Amerikanischen eine „wertlose Sache“, Dow bezieht sich auf den US-Leitindex Dow Jones, der sich aus 30 bekannten US-Unternehmen zusammensetzt.