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Börse AsienGewinnmitnahmen und US-Schuldenproblem lasten auf Asien-Börsen

Noch immer warten Anleger auf Bewegung im Streit um die US-Schuldenobergrenze. Die wichtigsten Indizes in Asien schlossen im Minus. 24.05.2023 - 09:13 Uhr aktualisiert Artikel anhören

Anleger sind am Mittwochmorgen in Verkaufslaune.

Foto: Reuters

Tokio. Die Anleger in Asien haben am Mittwoch mangels eines Durchbruchs beim Streit um eine Anhebung der US-Schuldenobergrenze das Risiko gescheut. In Tokio lag der 225 Werte umfassende Nikkei-Index knapp ein Prozent tiefer bei 30.683 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index sank um 0,4 Prozent auf 2152 Punkte. Die Börse in Shanghai notierte 1,1 Prozent im Minus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen verlor 1,2 Prozent.

Berichte, wonach das US-Finanzministerium bei Bundesbehörden eine Verschiebung der anstehenden Zahlung angefragt habe, verstärkten die Sorgen unter Anlegern. „Der Markt beginnt, Risiken zu reduzieren“, sagte Experte Chris Weston vom Online-Broker Pepperstone in Melbourne.

Analysten sprachen auch von Gewinnmitnahmen. „Die Märkte sind schnell gestiegen und in Japan ganz besonders“, sagt Mio Kato, Gründer von LightStreamm Research. „Dies fühlt sich eher wie eine Pause für den Markt an, um herauszufinden, wie es weitergeht - Fortsetzung der Rally oder Rückkehr zum Mittelwert.“

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