Börse Asien: Hilfe für chinesischen Immobiliensektor treibt Asien-Börsen
Asiatische Anleger kaufen am Dienstagmorgen zu.
Foto: APTokio. Weitere Hilfen für den angeschlagenen Immobiliensektor in China haben die Anleger in Asien zuversichtlich gestimmt. Investoren spekulierten am Dienstag darauf, dass die Unterstützung noch ausgeweitet werden könnte. „Peking muss möglicherweise mehr Maßnahmen ergreifen, um die Abwärtsspirale zu stoppen“, sagte Ting Lu, Chefökonom für China bei Nomura.
Auch der Macquarie-Ökonom Larry Hu hielt die bisherigen Hilfen nicht für ausreichend, um Immobilienkäufe ausreichend anzukurbeln. „Die heutigen Schritte könnten jedoch ein Signal dafür sein, dass weitere Lockerungen im Immobilienbereich bevorstehen.“
Die Aufsichtsbehörden weiteten am Montag die Unterstützung für den angeschlagenen Immobiliensektor aus und verlängerten Maßnahmen eines im November eingeführten Rettungspakets bis Ende 2024.
Die in Hongkong notierten chinesischen Entwickler zogen um rund drei Prozent an. Die chinesischen Immobilienaktien zogen zeitweise um bis zu 1,6 Prozent an. Die Börse in Shanghai und der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen notierten knapp ein Prozent fester.
In Tokio beendete der Nikkei-Index seine fünftägige Verlustserie und ging stabil mit 32.204 Punkten aus dem Handel. Gefragt waren vor allem Aktien aus dem Chip-Sektor. Der Hersteller von Chip-Testgeräten Advantest stieg um rund 3,5 Prozent. Chip-Geräte-Hersteller Tokyo Electron legte knapp ein Prozent zu.