Immobilien: Wird die Bretagne jetzt das neue Urlaubsparadies in Frankreich?
Ein altes Fischerhaus in der Nähe von Brest.
Foto: UnsplashParis. Temperaturen um 43 Grad, Hitze-Warnstufe Rot in 19 Departements, schwere Unwetter: Der Süden Frankreichs verzeichnete im August erneut eine massive Hitzewelle. Kurz vor Ende ihrer offiziellen Sommerferien litten Millionen französischer Urlauber unter den Auswirkungen des Klimawandels – und werden es sich womöglich im kommenden Jahr genau überlegen, ob sie die schönsten Wochen des Jahres erneut bei Extremtemperaturen verbringen wollen.
Tourismus-Experten sprechen von einer Zeitenwende. Die legendäre französische Riviera, eine der prestigeträchtigsten Urlaubsregionen weltweit, zog in diesem Jahr erstmals weniger Touristen an, wie aktuelle Zahlen zeigen. Zugleich boomt der Markt für Ferienimmobilien in der Bretagne und der Normandie.
„Die Auslastung im Norden von Frankreich ist im Vergleich zu 2022 gestiegen, einige Regionen im Süden melden aber Verluste“, erklärten jetzt das französische Wirtschaftsministerium, das Tourismusbüro Atout France und der nationale Tourismusverband ADN Tourisme in einem gemeinsamen Kommuniqué. „Ein Teil der Reisenden könnte sich wegen der Hitze, Trockenheit und der Waldbrände vom Süden abwenden“, befürchtet François de Canson, Präsident von ADN Tourisme.