Börse Asien: Konjunkturdaten und Stützungsmaßnahmen treiben China-Börse
Anleger blicken auf die konjunkturelle Entwicklung in China.
Foto: Getty Images; Per-Anders PetterssonTokio, Peking. Besser als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten und die Hoffnung auf eine Abwendung der Krise im chinesischen Immobilienmarkt haben die Börsen der Volksrepublik gestützt. Der Shanghai-Composite gewann 0,3 Prozent, der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen rückte um 0,6 Prozent vor.
Laut einer am Freitag veröffentlichten Umfrage in der Privatwirtschaft ist die Produktionstätigkeit in China im August gestiegen und hat die Schätzungen der Analysten übertroffen.
Zuletzt hatten die chinesische Zentralbank und die Finanzaufsicht zudem bekanntgegeben, den angeschlagenen Immobilienmarkt mit mehreren Maßnahmen stützen zu wollen. Ab 25. September sollen die Zinsen von bereits bestehenden Hypothekenkrediten für Erstkäufer von Immobilien gesenkt werden.
Zugleich kündigten mehrere Metropolen – darunter Shenzhen, Guangzhou und Wuhan – an, die bislang geltenden Regeln für die Vergabe von Hypotheken zu lockern.
„Chinas aktuelle Bemühungen, die Abwertung des Yuan abzubremsen sowie die Unterstützungsmaßnahmen für seinen Immobiliensektor, haben den asiatischen Börsen zum Ende der Woche (...) noch einmal Aufwind verliehen“, schrieben die Analysten der LBBW in einem Kommentar.