Geldanlage: Anleger können mit dieser Strategie auf Nummer sicher gehen
Viele Marktbeobachter erwarten einen längeren Zeitraum mit erhöhten Zinsniveau.
Foto: E+/Getty ImagesFrankfurt. Es kommt langsam Ruhe in die Zinsen: Weitere Zinserhöhungen sind erst mal nicht in Sicht. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat in der vergangenen Woche wahrscheinlich zum vorerst letzten Mal den Leitzins erhöht. Und die US-Notenbank (Fed) wird voraussichtlich ab Mittwoch ihre Geldpolitik nicht weiter verändern. Viele Marktbeobachter erwarten einen längeren Zeitraum mit erhöhtem Zinsniveau.
Das wirkt sich umfassend auf Anleihen und ihre Attraktivität aus. Wer mit Anlageexperten spricht, hört immer wieder ähnliche Ratschläge: bei Staatsanleihen nicht zu lange Laufzeiten wählen, bei Unternehmenspapieren auf gute Bonität achten, vorsichtig sein bei Hochzinsanleihen und zum Teil auch bei Papieren aus Schwellenländern.
Aber was ist, wenn sich alles anders als erwartet entwickelt? Wie können sich Anleger im Anleihebereich gegen unangenehme Szenarien wappnen? Und wo lohnt es sich umgekehrt, trotz erhöhten Risikos vorsichtig zuzugreifen, weil die Renditen entsprechend attraktiv sind? Interessant sind in dem Zusammenhang besonders Vorschläge, die von der Mehrheitsmeinung abweichen.
Zwei Risiken sind entscheidend bei der Geldanlage
Zwei Risiken bewegen die Märkte nach wie vor: eine möglicherweise doch noch höher als erwartete Inflation und eine vielleicht schwerer als bisher befürchtete Rezession.