Immobilien: Fünf Hürden für Eigentümer beim Umbau von Büros in Wohnraum
Bei einer Umwidmung von Gewerbe- in Wohnraum müssen viele Vorschriften eingehalten werden.
Foto: dpaFrankfurt. Es ist ein wichtiger Baustein der neuen Initiative der Bundesregierung, um den Wohnungsbau wieder anzukurbeln: die Umwandlung von leer stehenden Gewerbeflächen wie Büros und Einzelhandelsräumen in neue Wohnungen. Geplant ist ein zusätzliches Förderprogramm der Staatsbank KfW für 2024 und 2025 mit einem Volumen von 480 Millionen Euro. Eigentümer und Investoren sollen so zinsverbilligte Kredite aus Mitteln des Klima- und Transformationsfonds erhalten.
Die Hoffnungen der Politik sind groß. Die Bundesregierung sieht ein Potenzial für insgesamt 235.000 neue Wohneinheiten durch den Umbau von Gewerbeimmobilien.
Doch so einsichtig die Idee in der Theorie klingt, so komplex ist oft eine Umsetzung in der Praxis – trotz in Aussicht gestellter Förderung. Denn in Deutschland gibt es für Eigentümer und Investoren viele hemmende Faktoren. Das sind die wichtigsten Hürden, die Sie nehmen müssen, um hierzulande Büros in günstigen Wohnraum umzuwandeln.
1. Bürokratische Hürden
Oft stehen Bürogebäude in Gebieten, die laut Flächennutzungsplan als Gewerbegebiet ausgewiesen sind und nicht einfach als Wohnraum ausgewiesen werden dürfen. Das können die Kommunen zwar ändern, aber das dauert nach den bisherigen Erfahrungen in der Regel mehrere Jahre.