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Payback-Punkte per GirocardSparkassen planen offenbar Kooperation

Die Gespräche mit dem Bonusprogramm-Anbieter sollen kurz vor dem Abschluss stehen. Das letzte Wort haben aber die einzelnen Sparkassen vor Ort – und die Kunden.Elisabeth Atzler 06.10.2023 - 08:10 Uhr Artikel anhören

Mit der Sparkassen-Girokarte zahlen und dabei automatisch Payback-Punkte sammeln – das soll bald möglich sein.

Foto: dpa

Frankfurt. Kundinnen und Kunden von Sparkassen können künftig voraussichtlich mit ihrer Girocard Payback-Punkte sammeln. „Das Ziel der Sparkassen ist es, ihren Kundinnen und Kunden innovative Mehrwertangebote bereitzustellen. Dazu stehen wir mit Payback in Gesprächen, um die Reichweite unserer Angebote zu erhöhen“, teilte die Sparkassentochter Deutscher Sparkassenverlag (DSV) auf Anfrage mit.

Zuvor hatte der Branchendienst „Finanz-Szene“ über die geplante Kooperation mit dem Bonusprogrammbetreiber berichtet. Demnach steht der Abschluss kurz bevor.

Die Sparkassen sind Marktführer im Geschäft mit privaten Kunden und führen rund 36 Millionen entsprechende Girokonten. Zum Girokonto gehört in der Regel mindestens eine Girocard, besser bekannt unter ihrem alten Namen „EC-Karte“. Die Sparkassen haben rund 46 Millionen Girocards ausgegeben.

Für die Sparkassen geht es bei der Payback-Zusammenarbeit darum, die Nutzung der Girocard weiter zu erhöhen. Die Girocard ist ein gemeinsames Produkt der deutschen Banken, insgesamt sind rund 100 Millionen Girocards in Umlauf. Die Geldhäuser erhalten je Transaktion eine kleine Gebühr vom Händler.

Sparkassen-Kunden sollen über Payback-Zusatzfunktion selbst entscheiden

Noch werden die meisten Zahlungen an der Ladenkasse in Deutschland mit Bargeld beglichen. Die Nutzung der Girocard nimmt aber stark zu. Im ersten Halbjahr 2023 stieg die Zahl der Transaktionen auf knapp 3,7 Milliarden, ein Plus von 15 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2022. Auch der Umsatz wuchs.

Laut DSV entscheidet jede einzelne der 353 Sparkassen, ob sie bei der Zusammenarbeit mit Payback mitzieht. Auch Kundinnen und Kunden sollen die Wahl haben. Der Fokus liege auf Datenschutz und Freiwilligkeit, so der DSV.

Eigene Payback-Karten werde es weiterhin geben, erklärte eine Payback-Sprecherin gegenüber der Nachrichtenagentur dpa: „Zahlkarten, Kreditkarten und Mobile Payment sind weitere wichtige und praktische Services für unsere 31 Millionen Kundinnen und Kunden in Deutschland und runden unser Portfolio ab.“

Payback-Nutzer können mit Einkäufen bei etwa 700 Partnerunternehmen wie Tankstellen, Drogerie- und Supermärkten Bonuspunkte sammeln, um diese später gegen Prämien oder Gutscheine einzutauschen.

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Erstpublikation: 05.10.2023, 09:51 Uhr (zuletzt aktualisiert: 05.10.2023, 16:37 Uhr).

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