Geldanlage: Das sind die zehn Lieblingsaktien der Deutschen
Bei US-Aktien setzen deutsche Anlegerinnen und Anleger auf Wachstum. Bei inländischen Aktien achten sie auf einen anderen Faktor.
Foto: HandelsblattHamburg, Zürich, Düsseldorf, München. Deutschen Anlegerinnen und Anlegern sind im Depot offensichtlich zwei Dinge wichtig: zum einen, dass Unternehmen stabile Gewinne erwirtschaften und diese auch an ihre Aktionäre ausschütten, zum anderen, dass Konzerne sich eine marktbeherrschende Position aufgebaut haben, aber trotzdem immer neue Geschäftsfelder erschließen und so weiterwachsen.
Das ist das Ergebnis aus dem Trendmonitor Vermögensverwaltung, den das Institut für Vermögensaufbau in Zusammenarbeit mit dem Wealth-Tech-Softwareanbieter QPLIX erstellt hat. Analysiert wurden dafür knapp 60.000 reale Kundenportfolios von mehr als 100 unabhängigen Vermögensverwaltern.
Im Rahmen dessen wurde auch ermittelt, welche Aktien sich am häufigsten im Depot der Deutschen befinden. Demnach setzen sie bei deutschen und europäischen Aktien vor allem auf dividendenstarke Unternehmen, in den USA hingegen auch auf hoch bewertete Konzerne, die über wichtige Wettbewerbsvorteile verfügen. Das Handelsblatt stellt die Lieblingsaktien der Deutschen in absteigender Reihenfolge vor.
1. Allianz-Aktie: Auch in Krisen profitabel
Die Aktie des Versicherers liegt in 5900 der untersuchten Depots – also in rund jedem zehnten. Keine Aktie ist damit beliebter. Zwei Eigenschaften überzeugen Aktionäre bei der Allianz regelmäßig: Zum einen hat sie es über die vielen Krisen in den vergangenen Jahren geschafft, stets zweistellige Milliardengewinne zu liefern. Zum anderen gilt die Allianz traditionell als verlässlicher Dividendenzahler.