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HochbauKrise hält an – weniger Umsatz und Aufträge zum Jahresbeginn

Die Lage für Unternehmen aus dem Hochbau trübt sich weiter ein, Aufträge und Umsatz gehen zurück. Der Abbau von Arbeitsplätzen rückt in den Fokus.Katja Bühren 28.03.2024 - 06:14 Uhr Artikel anhören

Die Unternehmen aus dem Hochbau haben im Januar weniger Aufträge bekommen als im Vorjahresmonat. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) sank das Auftragseingangsvolumen real um 6,9 Prozent. Dieses Minus ist laut dem Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) vor allem auf die Krise im Wohnungsbau zurückzuführen.

Zudem machen die Unternehmen weniger Umsatz: Im gesamten Baugewerbe verringerte er sich nominal um 3,6 Prozent auf rund fünf Milliarden Euro. Auf den Wohnungsbau entfallen davon 1,2 Milliarden Euro – ein Minus von 16 Prozent. Für Hochbauunternehmen werde es aufgrund der anhaltenden Krise immer schwieriger, die Mitarbeiter zu halten, kommentierte ZDB-Hauptgeschäftsführer Felix Pakleppa die Zahlen. Auch das Münchener Ifo-Institut rechnet laut Beschäftigungsbarometer tendenziell mit einem Abbau von Arbeitsplätzen.

Im Tiefbau zeigt sich gagegen laut Destatis ein positiveres Bild: Hier legten die Auftragseingänge im Januar um fast zehn Prozent zu, sodass die Statistiker für die gesamte Branche ein leichtes Plus von 1,3 Prozent ermittelt haben.

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