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Interconti Wien und Spark Art Fair Vienna Mitten in der Pandemie gehen zwei neue Kunstmessen an den Start

Wien hat kühne Messemacher. Gleich zwei Neugründungen drängen im Frühjahr auf den Markt. Die eine lockt mit Kunst in Vitrinen, die andere mit Neuen Medien.
07.01.2021 - 14:40 Uhr Kommentieren
Der gut eingeführte Veranstaltungsort beherbergt auch die neue Kunstmesse Spark Art Fair Vienna. Quelle: Hey U Mediagroup
Marx Halle in Wien

Der gut eingeführte Veranstaltungsort beherbergt auch die neue Kunstmesse Spark Art Fair Vienna.

(Foto: Hey U Mediagroup)

Wiesbaden Zwei neue Kunstmessen haben ihr Debüt in Wien angekündigt. Kurz zuvor hatte die Viennacontemporary (VC), die wichtigste Messe der österreichischen Hauptstadt, bekannt gegeben, dass sie sich einvernehmlich von ihrer künstlerischen Leiterin Johanna Chromik trennt. Das ging aus einer gemeinsamen Pressemeldung mit ihr hervor.

Nach zwei Jahren und ebenso vielen Ausgaben verlässt die zuvor in Berliner Galerien tätige Chromik die Viennacontemporary schon wieder, „um sich neuen Aufgaben zuzuwenden“. Über eine Nachfolge soll noch im ersten Quartal dieses Jahres entschieden werden. Die nächste Ausgabe wird turnusgemäß vom 23. bis 26. September stattfinden.

Die neu hinzugekommene Kunstmesse Interconti Wien soll Ende Januar im Konferenzsaal des gleichnamigen Hotels stattfinden. Sie versammelt als kleine und möglicherweise einmalige Boutique-Messe 13 lokale Galerien. Die ab 28. Januar für vier Tage laufende Veranstaltung bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, jeweils Einzelpräsentationen in historischen Vitrinen zu zeigen. Sie werden vom MAK - Museum für angewandte Kunst zur Verfügung gestellt.

Parallel dazu und noch eine Woche länger verspricht der Veranstalter, die Messe auf einer „innovativen Website“ in den virtuellen Raum zu erweitern. Initiatoren der Messe sind die Galeristen Henrikke Nielsen, Sophie Tappeiner und Emanuel Layr.

Der andere Neuling, Spark Art Fair Vienna, plant vom 6. bis 9. Mai Mai deutlich größer und mit einem zumindest bei Insidern bekannten Namen an vertrautem Ort. Gleich mit 85 Positionen will die Spark antreten. Direktor und Geschäftsführer der Messe ist Renger van den Heuvel, der ehemalige Geschäftsführer der VC.

Veranstaltungsort ist die von der Viennacontemporary bereits bekannte historische Marx Halle. Eigentümerin der laut Firmenbuch (österreichisches Handelsregister) erst im Januar gegründeten Spark Art GmbH ist die HEY Communications & Production GmbH. Das ist nicht ohne Pikanterie, da diese Firma die Marx Halle langfristig von der Stadt gepachtet hat und damit gleichzeitig die Vermieterin an die VC ist.

Die Spark positioniert sich laut Pressemitteilung ebenfalls international – mit jeweils zur Hälfte einheimischen und internationalen Ausstellern – und im Segment von etablierten bis jungen Galerien. Schwerpunkte sollen Neue Medien, junge Galerien und Kunst ab 1945 mit jeweils eigenen Kuratoren bilden.

Der ehemalige Geschäftsführer der Viennacontemporary ist Direktor und Geschäftsführer der Spark Art Fair Vienna. Quelle: Vienna Contemporary
Renger van den Heuvel

Der ehemalige Geschäftsführer der Viennacontemporary ist Direktor und Geschäftsführer der Spark Art Fair Vienna.

(Foto: Vienna Contemporary)

Im Unterschied zur Viennacontemporary setzt Spark allerdings nicht auf den Schwerpunkt Osteuropa, sondern vollständig auf Solo-Shows. „Durch den Fokus auf Einzelpräsentationen, ein attraktives Digitalformat zur Inklusion des internationalen Publikums, die offene, visionäre Architektur und die gesamte Bandbreite von Kunst ab 1945 wird die Spark Art Fair Vienna qualitativ und konzeptionell neue Maßstäbe setzen“, erklärt van den Heuvel.

Ab 2022 soll die Messe dann jeweils Ende März stattfinden; die Daten für die nächsten drei Ausgaben stehen bereits fest. Der Termin scheint günstig, da zumindest in Europa zwischen der Arco Madrid im Februar und der Art Brussels sowie möglicherweise der Art Cologne im April keine bedeutende internationale Messe für zeitgenössische Kunst stattfindet.

Mehr: Art Cologne und Cologne Fine Art & Design: Wenn Sammler sich durch digitales Dickicht zur Kunst vorkämpfen müssen

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