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Verstorbene Verpackungskünstler Ausverkauf bei Sotheby's: Run auch auf das letzte Bild aus der Wohnung von Christo & Jeanne-Claude

Die Verpackungskünstler Christo & Jeanne-Claude lebten spartanisch, aber mit viel Kunst von Freunden. Nun hat Sotheby's 28 Top-Lose komplett versteigert.
18.02.2021 - 15:22 Uhr Kommentieren
Das Künstlerpaar lebte mit den dicht an dicht gehängten Bildern und Tauschobjekten seiner Freunde. Quelle: André Grossman; The Estate of Christo V. Javacheff
Bei Christo & Jeanne-Claude

Das Künstlerpaar lebte mit den dicht an dicht gehängten Bildern und Tauschobjekten seiner Freunde.

(Foto: André Grossman; The Estate of Christo V. Javacheff)

Düsseldorf Einen sogenannten „White Glove Sale“ hat Sotheby’s am Mittwoch in Paris abgehalten: In der Liveauktion konnten 100 Prozent der 28 Toplose aus dem Wohnatelier von Christo und Jeanne-Claude versteigert werden. Der durch Verpackungen berühmt gewordene Künstler war im Mai 2020 gestorben, seine Ehefrau und Partnerin bereits 2009. Für fast alle Projekte der „Land Art“ hatten sie Jahrzehnte kämpfen müssen.

Mit gut acht Millionen Euro oder 9,8 Millionen Dollar Umsatz hat sich die obere Schätzung für die Privatsammlung der New Yorker Künstler verdoppeln lassen. Sotheby’s konnte zwei Rekordpreise einfahren für Zeichnungen zum Projekt „Umbrellas“.

Die Installation hatte 1991 zeitgleich zwei lange Täler in Japan und Kalifornien mit Tausenden von sechs Meter hohen Schirmen „verbunden“. Das Blatt mit den gelben, kalifornischen Schirmen ließ sich auf 2,1 Millionen Dollar heben, das mit den blauen, japanischen Schirmen kam auf 1,5 Millionen Dollar. Beide Taxen hatten jeweils bei 200.000 bis 300.000 gelegen.

Das Heim von Christo und Jeanne-Claude war spartanisch. Geld steckten sie in ihre Projekte. Doch an den Wänden hingen dicht an dicht neben eigenen Lieblingswerken auch Geschenke und Tauschobjekte von Künstlerfreunden.

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    Der eine Generation ältere Lucio Fontana hatte sehr früh, lange bevor sie sich trafen, eine Arbeit von Christo gekauft. Als das Paar 1963 nach Mailand kam, ließ Fontana Jeanne-Claude sich ein Bild als Geschenk aussuchen. Ihre Wahl fiel auf ein Schlitzbild aus ungefärbtem Leinen, das jetzt seine Schätzung auf 1,1 Millionen Dollar verdoppelte. Ein kleines ultramarinblaues Bild von Yves Klein ließ sich für 529.409 Dollar verkaufen.

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