Handelsblatt Today: Credit Suisse: Was wirklich hinter dem Rekordtief steckt
Düsseldorf. Die Schweizer Großbank Credit Suisse hat am Montag heftige Kurseinbrüche erfahren: Um bis zu zwölf Prozent fiel die Aktie zwischenzeitlich und erreichte damit einen Niedrigwert von 3,50 Franken. Hintergrund für die Sorgen um die Finanzkraft der Bank war unter anderem der anstehende Umbau des Geschäftsmodells, der zusätzliche Mittel verschlingen wird.
Dabei hat die Bank schon seit Längerem Probleme: Seit Jahresbeginn ist die Aktie um fast 60 Prozent eingebrochen. Auch steht die Credit Suisse derzeit vor einem wichtigen Strategiewechsel, den Konzernchef Ulrich Körner und Verwaltungsratspräsident Axel Lehmann im Juli in Aussicht gestellt hatten, doch die Details dazu sollten erst Ende Oktober angekündigt werden.
Hinzu kam in den vergangenen Tagen die Verteuerung der sogenannten Credit Default Swaps (CDS), mit denen sich Investoren gegen einen Ausfall von Anleihen absichern, und eine heftige Diskussion, angestoßen unter anderem durch das r/wallstreetbets-Kollektiv von Reddit, die die Spekulationen über den Verfall der Großbank weiter schürten.
Handelsblatt-Redakteur Jakob Blume ordnet mit Host Ina Karabasz die Fakten und die Situation der Bank ein.
Außerdem: Die Niedrigzinsphase machte das Bausparen lange Jahre unattraktiv. Doch seitdem die Europäische Zentralbank (EZB) die Zinswende eingeleitet hat, sind Bauzinsen wieder attraktiv. Handelsblatt-Redakteur Harald Thomeczek erklärt, für wen sich nun der Bausparvertrag lohnen könnte und welche Chancen und Risiken der Vertrag bietet.
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