Privatbank-Musterdepot: Guter Zeitpunkt für mehr Liquidität
Das Privatbank-Depot: Torsten Johannsen, Otto M. Schröder Bank
Fed-Chef Jerome Powell muss das Kunststück gelingen, in seiner Rede weder zu optimistisch noch zu pessimistisch wahrgenommen zu werden – im ersteren Fall würde man keine weiteren Stimuli für die Kapitalmärkte erwarten, der zweite Fall wäre per se nicht gut.
Die Otto Group hat den Anteilseignern der 2,625 Prozent-Anleihe, fällig im Jahr 2026, ein Rückkaufangebot zu 107,10 Prozent unterbreitet, welches wir für das Privatbank-Depot annehmen werden. Auf die künftige Verzinsung verzichten wir zugunsten eines Kursgewinns in Höhe von 4,67 Prozent. Möglicherweise kein schlechter Zeitpunkt an den Märkten, um neue Liquidität zu generieren.
Die Regeln der Depots
Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.