Künstliche Intelligenz: Drei Gründe, warum KI an der Börse keine Blase ist
Das Thema KI hat den gesamten Tech-Bereich des Aktienmarkts enorm angetrieben.
Foto: Moment/Getty ImagesFrankfurt. Die Begeisterung für Künstliche Intelligenz (KI) ist groß. ChatGPT und ähnliche Programme verblüffen vor allem dadurch, dass ihre Reaktionen recht menschenähnlich sind. KI antwortet auf Fragen, erinnert sich an den früheren Verlauf des Gesprächs, entschuldigt sich für mögliche Fehler, gesteht die eigene Begrenztheit ein – das übertrifft manche Selbsterkenntnis von realen Menschen.
Kein Wunder, dass die großen Tech-Konzerne Amerikas, allen voran Microsoft und Alphabet (Google), aber längst auch Amazon, Apple und Meta (Facebook), auf das Thema setzen – und entsprechend von dem Hype profitieren. Der ChatGPT-Entwickler OpenAI etwa dürfte nach aktuellen Schätzungen in den kommenden zwölf Monaten eine Milliarde Dollar Umsatz machen, meldet der Newsletter „The Information“.
Ein weiteres Beispiel ist Nvidia: Als Produzent auf KI spezialisierter Chips dürfte der Konzern immer gewinnen – egal, welcher der Tech-Riesen schlussendlich bei den Anwendungen dominieren wird. Entsprechend stieg der Kurs der Aktie rasant an.
Aber ist das nicht alles doch eher eine riesige Blase, die den ganzen Aktienmarkt angesteckt hat? Die Experten der US-Bank Goldman Sachs sind sich sicher, dass das nicht der Fall ist – und finden dafür gute Gründe.