Virgin Orbit, Garmin, Maxar: Hohe Gewinne oder totaler Verlust: Was Anleger bei Weltraumaktien wissen müssen
Investments in Titel aus der Raumfahrt- und Satellitentechnik können riskant sein.
Foto: E+/Getty ImagesKöln. Das All fasziniert seit jeher. Kaum ein Wunder also, dass es heute börsennotierte Unternehmen gibt, die sich überwiegend oder ausschließlich mit dem Kosmos beschäftigen. Und die Unternehmen brauchen viel Geld, das Weltraumfans bereitwillig zur Verfügung stellen.
Beispiele sind die Satellitenbetreiber Eutelsat und Maxar, der US-Technologiekonzern Garmin, Iridium Communications, ein Betreiber eines Satellitenkommunikationssystems, Mynaric, ein Hersteller von Laserkommunikationsgeräten, die Technologiegruppe OHB, der Materialhersteller Park Aerospace und das Raumfahrtunternehmen Rocket Lab.
Nach einem Angebot des Finanzinvestors Advent von 53 US-Dollar je Maxar-Aktie hat sich der Aktienkurs von Maxar mal eben verdoppelt.
Doch Anleger sollten sich gut informieren, bevor sie in diese Werte investieren. Ihnen sollte bewusst sein: Bei Weltraumaktien kann es mit dem Kurs auch steil abwärts gehen. Denn Fehlschläge sind in der Raumfahrt nicht ungewöhnlich. Ein Beispiel ist der Anfang Januar gescheiterte Versuch von Virgin Orbit, von britischem Boden aus Satelliten ins Weltall zu befördern.
Bei der Rakete, die neun Satelliten an Bord hatte, sei eine Anomalie aufgetreten, „die zu einem vorzeitigen Abschalten der Rakete und dem Nichterreichen der Umlaufbahn führte“, erklärt das Unternehmen. Vermutlich ist das Material in der Atmosphäre verglüht oder im Meer versunken.