VW, BMW, Mercedes: Wie die Börse auf den Crash der Auto-Branche spekuliert
Die Aktien aus der deutschen Schlüsselbranche sind derzeit günstig zu haben.
Foto: Getty Images, PR [M]Düsseldorf. „Aktien sind zu teuer“, lautet einer der häufigsten Einwände, wenn es darum geht, gerade jetzt nicht an der Börse zu investieren. „Teuer“ bedeutet aber mehr, als dass die Kurse nur stark gestiegen sind. Teuer sind Aktien, wenn das Unternehmen und heruntergerechnet jeder einzelne Anteilsschein mehr kostet als im langjährigen Durchschnitt.
Doch bedeutet „preiswert“, wie sich im Folgenden mithilfe einschlägiger Kennzahlen nachweisen lässt, auch kaufenswert?
So einfach ist es nicht. Denn ob eine Aktie steigt oder fällt, hängt weniger davon ab, ob sie überbewertet und damit teuer oder unterbewertet und damit preiswert ist. Vielmehr ist entscheidend: Gibt es mehr Käufer als Verkäufer? Das wiederum wird maßgeblich von Stimmungen und von Spekulationen auf die Zukunft einer Unternehmensaktie getrieben.