Apple-Aktie unter der Lupe: Warum die Apple-Aktie vom iPhone abhängig ist – und wie Analysten die neue Generation einschätzen
Vom Erfolg des neuen Smartphones dürfte auch der Kurs der Apple-Aktie abhängen.
Foto: ReutersDüsseldorf. Für die Apple-Aktie galt in der Vergangenheit eine Regel: Lief der iPhone-Verkauf gut, entwickelte sich auch der Aktienkurs entsprechend. Auch 15 Jahre nach der Einführung ist das Smartphone noch immer das wichtigste Produkt. Im abgelaufenen Quartal machte das iPhone rund 50 Prozent der Apple-Umsätze aus.
Nun hat Apple eine neue iPhone-Generation vorgestellt: das iPhone 14, das 14 Plus, das 14 Pro und das 14 Pro Max. Sie verfügen unter anderem über eine stärkere Leistung, ein helleres Display und einer längere Akkulaufzeit. Zudem gibt es nur noch elektronische SIM-Karten, sogenannte eSIM.
Hat das iPhone 14 das Potenzial, zu einem weiteren Verkaufsschlager zu werden und die Apple-Aktie in neue Höhen zu treiben? Um diese Fragen zu beantworten, hat das Handelsblatt die Studien der Apple-Analysten und das Kursverhalten der Aktie ausgewertet. Dabei zeigt sich: Die Stimmung ist gemischt – und eine Kursentscheidung dürfte erst im November anstehen.
Kurs der Apple-Aktie hängt vom Erfolg des iPhone 14 ab
Kyle McNealy von Jefferies hebt beispielsweise die neue und größere Kamera mit 48 Megapixeln hervor: „Sie stellt einen großen Sprung gegenüber der Zwölf-Megapixel-Kamera der vergangenen sieben Jahren dar.“ Beim Design lobt er das kleinere Notch, eine Aussparung bei den Smartphones am oberen Bildschirmrand für die Kamera. „Sie war ein Nachteil gegenüber All-Screen-Geräten.“