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BankenJulius Bär holt 7,1 Milliarden Franken neues Geld von Kunden

Im ersten Halbjahr hat der Vermögensverwalter seinen Konzerngewinn um 18 Prozent gesteigert. Bei reichen Kunden wurden insgesamt 7,1 Milliarden Franken eingesammelt. 24.07.2023 - 10:54 Uhr aktualisiert Artikel anhören

Das Institut aus Zürich verwaltete Ende Juni 441 Milliarden Franken, vier Prozent mehr als Ende 2022.

Foto: Reuters

Zürich. Beim Schweizer Vermögensverwalter Julius Bär hat sich der Zustrom von neuen Kundengeldern im zweiten Quartal beschleunigt - auch dank der Not-Übernahme der Krisenbank Credit Suisse durch den Konkurrenten UBS. „Ja, wir haben von CS und UBS profitiert“, sagte der Chef der Privatbank, Philipp Rickenbacher, am Montag zur Erläuterung der Quartalszahlen.

Das Institut sammelte im ersten Halbjahr bei vermögenden Kunden netto insgesamt 7,1 Milliarden Franken ein und verwaltete mit 441 Milliarden Franken vier Prozent mehr Vermögen als Ende 2022. Bär investierte ins Wachstum und stellte Kundenberater ein: Netto wuchs die Zahl der sogenannten Relationship Manager (EM) um 57 auf 1305. Bär-Chef Rickenbacher will bis zum Jahr 2025 weitere Berater anheuern.

Unter dem Strich verdiente das Schweizer Institut in den ersten sechs Monaten mit 532 Millionen Franken 18 Prozent mehr. Unter Ausschluss von Akquisitionen oder Veräußerungen waren es 541 Millionen Franken, ein Plus von 14 Prozent. Der Betriebsertrag nahm um neun Prozent auf 2,03 Milliarden Franken zu.

Halbjahresabschluss kommt an Börse gut an

Die positiven Effekte wegen der höheren Zinsen hätten einen Rückgang im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft mehr als wettgemacht, erläuterte die Bank. Das um Sonderfaktoren bereinigte Verhältnis von Kosten zu Erträgen verbesserte sich um zwei Prozentpunkte auf 65 Prozent - für einen verdienten Franken fallen also 65 Rappen an Kosten an. Bis 2025 will Bär den Kosten-Ertrags-Satz unter 64 Prozent drücken.

An der Börse kam der Halbjahresabschluss gut an. Mit einem Kurssprung von acht Prozent gehörte Bär zu den größten Gewinnern der Schweizer Börse und der europäischen Finanzdienstleistungsunternehmen. „Mit den vorgelegten Zahlen liegt Julius Bär beim verwalteten Vermögen und den Netto-Neugeldern am oberen Ende der Erwartungen der Analysten“, erklärte Daniel Bosshard von der Luzerner Kantonalbank. Er hält die Privatbank für „prädestiniert, aus der Elefantenhochzeit am Bankplatz Zürich Kapital schlagen zu können.“

rtr
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