Immobilienpreise: Schweizer Großbank UBS warnt vor der Zinswende – Endet der Immobilienboom?
In der Mainmetropole ist das Risiko einer Immobilienblase laut UBS besonders hoch.
Foto: imago images/Hannes P. AlbertZürich. Die Zinswende dürfte den Immobilienboom stoppen. Davon gehen die Experten der Schweizer Großbank UBS in einer am vergangenen Mittwoch vorgelegten Studie aus. Demnach sind die Preise in vielen Metropolen zwar auf einem sehr hohen Niveau und haben in der ersten Jahreshälfte 2022 noch weiter zugelegt. Doch wegen der gestiegenen Finanzierungskosten können sich immer weniger Menschen ein Haus leisten.
Matthias Holzhey, Leiter Real Estate Investment in der Vermögensverwaltung der UBS, sagt: „Mit der Zinswende treten neue Ungleichgewichte zum Vorschein.“ Wenn immer weniger Käufer die hohen Preise zahlen können, droht eine Korrektur – die Immobilienblase droht zu platzten.
Immobilienpreise in Metropolen: Platzt die Immobilienblase?
Die Bank hat die Immobilienmärkte in 25 Metropolen weltweit untersucht, um herauszufinden, ob sich dort Anzeichen einer Preisblase finden. Dabei berücksichtigen die Analysten Faktoren wie das Verhältnis von Hauspreisen zu Haushaltseinkommen, das Verhältnis von Kaufpreisen und Mieten, das Kreditvolumen oder die Bautätigkeit. Das Ergebnis: „Frankfurt und München weisen unter den untersuchten Märkten der Euro-Zone die größten Risiken einer Immobilienblase auf.“