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GeldpolitikFed-Protokolle: US-Zinsen könnten künftig langsamer steigen

Im Kampf gegen die hohe Inflation hat die US-Notenbank die Zinsen seit Anfang 2022 in kurzen Abständen immer weiter angehoben. So wird es wohl nicht weitergehen. 24.05.2023 - 21:00 Uhr Artikel anhören

Die Federal Reserve hat die Zinsen seit Anfang 2022 von nahe null auf eine Spanne von 5,00 bis 5,25 Prozent nach oben geschleust.

Foto: Reuters

Washington. Die Währungshüter in den USA fassen nach einer Serie von Zinserhöhungen eine Pause ins Auge. Dies geht aus den Protokollen der jüngsten geldpolitischen Sitzung von Anfang Mai hervor, die am Mittwoch veröffentlicht wurden.

Demnach waren sich die Führungsmitglieder der Zentralbank generell einig, dass nach der Serie von Zinserhöhungen weitere Schritte nach oben als nicht mehr so notwendig anzusehen seien. Einige Teilnehmer erklärten sogar, dass die auf der Sitzung beschlossene Anhebung aus ihrer Sicht womöglich die letzte sein könnte.

Andere hielten dem entgegen, dass sich die Notenbank ihre Optionen angesichts der hartnäckigen Inflation offenhalten müsse. Fast alle Teilnehmer der Sitzung sahen auch Aufwärtsrisiken für die Inflation. Einige hielten weitere Zinserhöhungen für „wahrscheinlich“ notwendig.

Fed-Direktoriumsmitglied Christopher Waller machte unterdessen in einer Rede deutlich, dass auch bei einer Zinspause im Juni die Erhöhungsphase noch nicht enden müsse. Eine Anhebung im Juli bleibe eine Option: Bis Juli herrsche mehr Klarheit über die Kreditbedingungen. Wenn die Bankkonditionen sich dann nicht übermäßig verschärft haben sollten, könnte eine Zinserhöhung im Juli „durchaus die richtige Geldpolitik sein“, sagte Waller.

Die Federal Reserve hat die Zinsen seit Anfang 2022 von nahe null auf eine Spanne von 5,00 bis 5,25 Prozent nach oben geschleust, um dem Preisauftrieb entgegenzuwirken. Mit zuletzt 4,9 Prozent liegt die Inflation jedoch noch weit über dem Ziel der Fed von 2,0 Prozent.

rtr
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